Projekt MAHLZEIT!

Die Dienstleistung, Innovation und Pflegeforschung GmbH (DIP) aus Köln führt im Auftrag des Verbands der Ersatzkassen e. V. (vdek) in den Ländern Rheinland-Pfalz und Saarland ein Projekt zur Stärkung einer gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Ernährung in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen durch. Für die Umsetzung des Projekts suchen wir Einrichtungen, die sich als engagierte Praxispartner beteiligen möchten und eine einrichtungsinterne Küche betreiben.

Das Projekt „MAHLZEIT! gemeinsam – gesund – genießen“ verfolgt das Ziel, die Ernährungssituation von Bewohnerinnen und Bewohnern in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen nachhaltig zu verbessern. Mahlzeiten erfüllen in diesem Kontext weit mehr als eine reine Ernährungsfunktion: Sie sind zugleich zentrale Momente des sozialen Austauschs, der Teilhabe und des Genusses und tragen damit wesentlich zur Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner bei.

Im Rahmen des Projekts werden an vier Einrichtungen der stationären Langzeitpflege – zwei davon in Rheinland-Pfalz – Multiplikatorenschulungen durchgeführt. Mitarbeitende werden darin unterstützt, besondere Ernährungsbedarfe der Bewohnerinnen und Bewohner frühzeitig zu erkennen und zu berücksichtigen. Zugleich werden Teams aus Pflege, Hauswirtschaft und Küche dabei begleitet, die aktualisierten Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) in der Praxis umzusetzen und weiterzuentwickeln.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der nachhaltigen Verankerung der Projektergebnisse in den Einrichtungen. Die teilnehmenden Einrichtungen werden daher bei der Entwicklung einer einrichtungsindividuellen Ernährungsleitlinie unterstützt. Dabei werden sowohl die Ernährungsbedürfnisse und -wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner als auch Fragen eines gelingenden Schnittstellenmanagements sowie Aspekte einer ressourcenschonenden und klimabewussten Lebensmittelauswahl berücksichtigt.

Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Betrachtet werden unter anderem die Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner mit der Ernährung, die Qualität der Speisepläne hinsichtlich ihrer Nährstoffzusammensetzung und Klimabilanz sowie die Qualität der entwickelten Ernährungsleitlinien.