Digitalisierung in der Pflege als Ausbildungsgegenstand

Digitalisierung als Ausbildungsgegenstand rückt zunehmend in den Fokus auch der Pflegeausbildung. Ein Aspekt dessen ist, geeignete digitale Technologien, Angebote, Lösungen etc. zu kennen und für Pflegebedürftige auswählen bzw. empfehlen zu können. Das bringt für Lehrkräfte, Praxisanleiter und andere Beteiligte die Notwendigkeit mit sich, sich ebenfalls mit verfügbaren Anwendungen und Produkten auseinanderzusetzen. Welche Anwendungen gibt es? Wozu können sie verwendet werden? Hierzu gibt es mehrere empfehlenswerte Online-Portale, die verfügbare Technologien und Produkte listen und nach Produktklassen oder Anwendungsgebieten durchsucht werden können.

Verzeichnis Digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA-Verzeichnis)

Das DiGA-Verzeichnis listet die sogenannten „Apps auf Rezept“, deren Anschaffung bzw. Nutzung von den Krankenkassen übernommen werden können. Die Datenbank lässt sich bspw. nach Organsystemen gegliedert durchsuchen und enthält alle notwendigen Informationen zu den Anwendungen.

FiDiCare („Finde die digitale Care-Anwendung“)

FiDiCare listet eine Vielzahl unterschiedlicher digitaler Tools für die Pflege. Gegliedert ist die Datenbank nach Arbeitsart (Interaktionsarbeit, planmäßig-rationale Arbeit und wissensbasierte Arbeit) bzw. nach Technologieart.

Übersicht über Forschungsprojekte zu Pflege und Digitalisierung

Wie sieht die digitale Pflegezukunft möglicherweise aus? Etliche Forschungsprojekte widmen sich auf unterschiedlichen Ebenen dieser Frage. In einem Projekt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) wurde eine Übersicht der aktuellen Forschungslandschaft erarbeitet. Diese Seite ermöglicht einen Überblick über aktuelle Projekte zum Thema Digitalisierung in der Pflege.

Hintergrundinformationen zum BAuA-Projekt

Hintergrundinformationen zum BAuA-Projekt, das die Übersichtsseite erarbeitet hat.